Ich glaube, nichts beschäftigt Hundehalter*innen so sehr, wie eine Möglichkeit zu finden, dass ihr Hund nicht mehr an der Leine zieht. Denn natürlich ist es unangenehm, wenn der Hund ruckartig nach vorne schießt, weil er entweder unbedingt an einer Blume schnuppern oder seinen Hundekumpel begrüßen will.
Und dann gibt es die super Methoden (zumindest werden sie als solche verkauft), wie man den Hund dazu bekommt, nicht mehr an der Leine zu ziehen. Das erste, was den meisten in den Kopf schießt, ist das beliebte Stehenbleiben, jedes Mal, wenn der Hund an der Leine zieht. Oder aber einfach die Richtung ändern, wenn der Hund am Leinenende angekommen ist.
Wie der Titel es vermuten lässt, es gibt diverseste Techniken und Empfehlungen, um dem Hund beizubringen, ordentlich und gesittet mit dem Menschen durch die Gegend zu spazieren. Die Erfahrungsberichte in Hundeschulen und Internet sind allerdings voll von Menschen, die alles schon probiert haben und der Hund trotzdem zieht wie ein Ochse - wie kann das sein?
Eigentlich ist die Antwort genauso einfach, wie ernüchternd: weil am Ende des Tages nicht die Methode über Erfolg oder Misserfolg entscheidet, sondern die Beziehung zwischen Mensch und Hund. Leinenführigkeit, oder besser gesagt, die Orientierung am Menschen hat neben einer gehörigen Portion Frustrationstoleranz und Impulskontrolle ganz viel damit zu tun, wie orientierenswert der Mensch am Ende der Leine für den Hund ist. Und damit spreche ich gar nicht über Bindung (das wird in Kontext Hund viel zu oft als Druckmittel verwendet) sondern
Und dann kann man individuell schauen, welche Methode für welches Mensch-Hund-Team die Richtige ist. Aber ohne die vorherigen Punkte besprochen zu haben, ist die Wahrscheinlichkeit für eine langfristige Verhaltensänderung relativ gering.
Falls du Hilfe brauchst, sei es beim Aufbau der Leinenführigkeit oder aber bei der Verbindlichkeit, dann kontaktiere mich gerne über das Anfrageformular oder schreibe mir eine E-Mail.